Am 2. April 2025 haben Rektor:innen und Pr?sident:innen der Hochschulen in Baden-Württemberg, unter ihnen alle 21 Rektor:innen und Pr?sident:innen der staatlichen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW), im Beisein von Wissenschaftsministerin Petra Olschowski, Finanzminister Dr. Danyal Bayaz und Ministerpr?sident Winfried Kretschmann im Neuen Schloss in Stuttgart die Hochschulfinanzierungsvereinbarung III (HoFV III) unterzeichnet.

Für die HFT Stuttgart waren Rektorin Prof. Dr. Katja Rade und Kanzlerin Dr. Doreen Kirmse anwesend.

 

Die neue HoFV III schlie?t an die Hochschulfinanzierungsvereinbarungen I (2015 bis 2020) und II (2021 bis 2025) an und gew?hrleistet den Hochschulen finanzielle Planungssicherheit für die kommenden fünf Jahre. Mit dieser verl?sslichen Finanzierung – auch in aktuell schwierigen Zeiten – zeigt das Land, wie wichtig die Hochschulen für die gegenw?rtige und zukünftige Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft in Baden-Württemberg sind.

Ausbildung der Fachkr?fte von morgen und zukunftsgerichtete Weiterentwicklung
Einer besonderen Bedeutung kommt hier den HAW zu. Als Innovationsmotoren in den Regionen und als starker Partner des Mittelstands gestalten sie mit ihrer angewandten Forschung und dem Transfer gemeinsam mit den Unternehmen die Transformation. Gleichzeitig bilden sie passgenau die Fachkr?fte aus, die die Wirtschaft ben?tigt.

Stephan Trahasch, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der HAW erkl?rt: ?Die HoFV III gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um die erfolgreiche Entwicklung der HAW fortzusetzen und die Transformation von Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft weiter zu gestalten. Mit den Mitteln der HoFV III k?nnen wir unser Studienangebot zukunftsgerichtet weiterentwickeln und die Fachkr?fte von morgen gezielt auf die Anforderungen einer sich rasant wandelnden Arbeitswelt vorbereiten. Als regionale Innovationsmotoren pr?gen die HAW ein dynamisches Innovationsumfeld, von dem Unternehmen, Gesellschaft und die Hochschulen selbst gleicherma?en profitieren."

Für die HAW bedeutet die Hochschulfinanzierungsvereinbarung III:

 

  • Die ?bertragung der Mittel aus der HoFVII mit Stand 2025, mit allen garantierten Anteilen,
  • vollst?ndige Ausfinanzierung des bestehenden Personals und Flexibilit?t in der Stellenplanung,
  • eine verl?ssliche und dynamisierte j?hrliche Grundfinanzierung über die reinen Steigerungen durch die Personalmittel hinaus,
  • neue Instrumente und Mittel zur Transformation der Hochschulen.


Damit wurden die Kernforderungen der Hochschulen weitestgehend erfüllt.

Es konnten noch nicht alle Wünsche und Forderungen der Hochschulen umgesetzt werden. Offen geblieben ist die notwendige Steigerung der Landesmittel zur F?rderung der angewandten Forschung an den HAW. Das F?rderbudget ist seit 2012 unver?ndert geblieben – eine Anpassung war aus finanziellen Gründen nicht m?glich. Angesichts steigender Projektkosten und der zentralen Rolle der HAW für die Innovationskraft des Mittelstandes stellt dies ein Hemmnis für die Weiterentwicklung der angewandten Forschung dar. Umso wichtiger ist es, dass eine Erh?hung des Budgets erfolgt, sobald der finanzielle Spielraum dies zul?sst. Auch dem Wunsch nach der Abschaffung der Studiengebühren für internationale 澳门太阳城赌城,菠菜导航网de, für die sich die HAW gemeinsam mit den anderen Hochschularten und Vertreter:innen aus der Wirtschaft ausgesprochen hatten, konnte wegen fehlenden finanziellen Spielr?umen in diesem Doppelhaushalt nicht nachgekommen werden, auch wenn dies eine wichtige Ma?nahme zur Fachkr?ftesicherung und zur St?rkung der internationalen Attraktivit?t des Studienstandorts Baden-Württemberg darstellt.

Die HAW danken dem Wissenschaftsministerium ausdrücklich für seinen Einsatz in den Verhandlungen mit dem Finanzministerium und die nun gegebenen M?glichkeiten zur weiteren Entwicklung für die Hochschulen. Der Abschluss, der nun erzielt werden konnte, schafft den Spagat zwischen dem baden-württembergischen Anspruch als Spitzenstandort für Wissenschaft und den Erfordernissen der Haushaltskonsolidierung. Das ist, gerade im Vergleich mit anderen Bundesl?ndern, deutlich hervorzuheben. 

Zu diesem guten Ergebnis haben sicherlich auch die Einigkeit aller Hochschularten und der konstruktive Austausch mit vielen Abgeordneten w?hrend der fast einj?hrigen Verhandlungen beigetragen. 

 

Quelle: Pressemitteilung Hochschulen für Angewandte Wissenschaften e.V., Stuttgart

 

Ver?ffentlichungsdatum: 03. April 2025
Von Michaela Leipersberger-Linder (michaela.leipersberger-linder@hft-stuttgart.de)